Sri Lanka
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Sri Lanka

Auf dem Flug nach Colombo funktionierten zum Glück alle Bildschirme, so dass die Zeit sehr schnell verging. Angekommen, mussten wir erst die Formulare für die Einreise ausfüllen und unsere Visa vorlegen. Die ganzen Prozeduren an den Flughäfen werden uns immer vertrauter. Die ersten Male war es noch etwas kompliziert an den Sicherheitskontrollen. Alle Kinder „ausziehen“, Flüssigkeiten extra raussuchen, meistens die klappbare Gitarre auspacken und vorführen… Mittlerweile sind alle Experten und benötigen keine Hilfe mehr von uns. Jeder weiß, was er zu tun hat und der Stressfaktor ist dadurch gesunken. Wir planen immer viel Zeit ein, damit auch ungeplante Vorkommnisse kein Problem darstellen.

Wieder hatten wir Glück und alle Gepäckstücke sind mitgekommen. In der Ankunftshalle entdeckten wir Nuga, unseren Fahrer und Guide für die nächsten 14 Tage, gleich. Er sah aus wie auf den Fotos von seiner Homepage, außerdem hielt er ein Willkommensschild hoch.

Thomas holte noch schnell Geld und dann ging es los. Als wir letztes Jahr die Weltreiseroute planten, war schnell klar, dass ich Sri Lanka besuchen wollte. Ein Touristenvisum für 30 Tage ist kein Problem, wenn man länger bleiben möchte, muss man entweder vorher in Berlin ein Visum beantragen, oder im Land in Colombo versuchen, das Visum zu verlängern. Da wir die Flugtickets festmachen wollten, entschieden wir uns, der Einfachheitshalber, für das 30 Tage Visum, auch wenn mir 60 lieber gewesen wären. In den 30 Tagen wollten wir versuchen, möglichst viel von Land und Leuten zu sehen und gleichzeitig den Kindern nicht zu viel Stress zuzumuten. Öffentliche Verkehrsmittel in Sri Lanka gelten, zu Recht, als sehr unsicher. Deshalb lies ich mich, durch mehrere Forenbeiträge überzeugen, es mit einem einheimischen Fahrer zu versuchen. Im Internet stieß ich auf Nuga, der sogar mit einer Deutschen zusammenarbeitet, die ihm hilft für deutsche Touristen einen persönlichen Tourplan zu erstellen. Marion war gleich beim ersten Kontakt sehr sympatisch und hat einen tollen Plan ausgearbeitet, indem sie unsere Wünsche miteinbezogen hat.

Gleich am Flughafen verstauten wir unser ganzes Gepäck in Nugas Van und fuhren los nach Hikkaduwa, ans Meer. Dort hatte Nuga für uns einen Raum mit Balkon, direkt am Meer vorgebucht. In dem großen Bett schliefen Thomas und ich mit den Mädchen und in dem Zustellbett wechselten sich die Jungs ab. Wir haben ja unsere Isomatten dabei, so dass meistens ein bis zwei Kinder auf dem Fußboden schlafen. Dann müssen wir nur ein Zimmer bezahlen, unser Guide hat das perfekt ausgehandelt im Vorfeld. Die erste Nacht in Sri Lanka war kurz, da wir erst um Mitternacht im Bett waren, aber dafür wurden wir am Morgen mit einem wunderschönen Blick entlohnt.

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Das Frühstück war sehr enttäuschend. Sehr trockenes Toastbrot mit Butter und Marmelade, dazu Eier. Wir hatten uns erhofft, ein für Sri Lanka typisches Frühstück zu bekommen, aber wie wir noch oft erlebten, ist das für Touristen eigentlich nicht vorgesehen. Überall serviert man Ausländern Toast mit Marmelade, manchmal noch Eier in verschiedenen Varianten. Nachdem wir Nuga erzählt hatten, dass wir gerne einheimische Speisen kennenlernen wollen, arrangierte er das überall für uns.

Wir erkundeten an unserem ersten Tag gleich den Strand.

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Etwa einen Kilometer vom Hotel entfernt, trafen wir Männer an, die uns anboten eine Meeresschildkröte aus dem Wasser zu locken. Mit Seegras schwamm der eine Mann ein Stück hinaus und versuchte damit eine Schildkröte hinter sich her an Land zu bewegen. Während wir warteten, kam gleich ein anderer Tamile, der den Kindern seinen Affen und seine Schlangen zeigte.

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Die waren natürlich begeistert und trauten sich alle auch die Tiere zu berühren.

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Die Schildkröte kam nicht ganz an den Strand, aber doch nah genug, dass wir sie gut sehen und anfassen konnten.

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Natürlich wollten alle hinterher Geld haben, aber dafür, dass wir gleich am ersten Vormittag so viele Tiere sehen konnten, war das in Ordnung.

Mittags fuhren wir mit Nuga los in eine Schildkrötenaufzuchtstation. Dort bekamen wir richtig gut gezeigt und erklärt, was für Meeresschildkröten in Sri Lanka gibt und wie gefährdet diese sind. Die jungen Schildkröten werden 3 Tage nach dem Schlüpfen frei gelassen, aber es gab auch viel größere Schilkröten dort, die durch unterschiedliche Verletzungen nicht mehr im Meer überleben könnten.

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Anschließend besuchten wir eine Mondsteinmine. Dort wurden wir zu einem Schacht, eigentlich nur ein tiefes Loch im Boden, geführt, in dem tief unten Wasser steht. Über eine Holzkonstruktion lassen sich die Männer hinab, um von unten Kies in Körben hinauf zu befördern.

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Dieser wird dann per Hand gewaschen und gesiebt, um die kleinen Mondsteine herauszulesen.

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In verschiedenen Farbvarianten und Größen werden sie anschließend geschliffen und bearbeitet.

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Auch diesen Prozess kann man beobachten.

Viel interessanter fanden wir aber die Pflanzen auf dem Weg zur Mine. Am Rand des Pfades wuchsen kleine Pflanzen, Mimosen.

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Wenn man diese auch nur ein bisschen berührt, rollen sich die Blätter sofort zusammen, was der Pflanze auch den Beinamen „Don`t touch me“ verliehen hat. Es war spannend zu sehen, woher ein Wort im deutschen Sprachgebrauch eigentlich kommt. Ein Stück weiter sahen wir das erste Mal Zimtpflanzen. Wir durften Blätter pflücken und daran riechen, außerdem führte man uns in eine Halle, in der die getrockneten Blätter zu Zimtöl destilliert werden.

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Zimtpulver wird aus der Rinde gewonnen. Diese Pflanzen hier zu sehen und zu erleben, finden wir alle sehr interessant.

Jeder Baum, jede Pflanze wird bestaunt. Alles ist anders als Zuhause, hier wachsen Bananen, dort Kokosnüsse. Nuga muss uns die ganze Zeit helfen, alles einzuordnen und zu verstehen. Wie gut, dass wir ihn dabei haben. An so vielen Dingen würden wir vorbeilaufen, ohne zu wissen was wir verpassen.

Nachdem wir Mädchen uns noch kleine Mondsteinohrringe gekauft hatten, brachte uns Nuga zu einem kleinen, lokalen Platz, wo wir etwas zu Essen bekamen. Wir bestellten Reis und Nudeln mit Gemüse und beides schmeckte allen sehr gut. Wir müssen nur aufpassen, dass es nicht zu scharf ist, gerne wird viel Chilli ans Essen getan. Vor allem Nadira und Tamina mögen das überhaupt nicht.

Bevor wir ins Hotel fuhren, machten wir noch einen Stopp beim Tsunami-Museum. Direkt in der Nähe des entgleisten Zuges, haben Einheimische ein Fotomuseum aufgebaut. Obwohl man ja damals sehr viele schreckliche Bilder im Fernsehen gesehen hat, ist es doch nochmal etwas ganz anderes vor Ort zu sein. Zu wissen, dass genau hier, an dieser Stelle, die Flutwelle Tausende getötet hat. Überall sieht man noch Ruinen, Grabstätten, spürt im Gespräch mit Menschen die Angst, die wohl nie mehr verschwindet. Viele haben keine Alternative, als in der Region zu bleiben, aber wohl fühlen sie sich dort nicht mehr. Für einige Minuten habe auch ich ein komisches Gefühl hier zu schlafen, aber für uns ist das Ganze zum Glück nicht so präsent. Das Meer und die Palmen, alles ist so schön, dass wir die Bilder rasch verdrängen können.

An diesem Abend gingen wir sehr früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen eine Bootstour durch Mangroven machen wollten. Auf dem Weg dorthin kauften wir schnell ein paar Bananen. Frühstücken wollten wir hinterher. Die Bootstour war richtig schön, wir sahen einige tolle Vögel und eine wunderschöne Natur.

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An einer Stelle gibt es eine Fischfarm mit Knibbelfischen, die einem an den Füßen knabbern.

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Das fühlt sich ganz lustig an und Tamina wollte gar nicht mehr weg. In einem Becken gab es auch ein kleines Krokodil, dass die Kinder auf den Arm nehmen durften.

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Mit dem Boot fuhren wir weiter zu einer Insel, auf der Zimt angebaut wird. Eine junge Frau führte uns vor, wie man die Äste schält, um die Zimtstangen aus der Rinde herzustellen.

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Anschließend zeigte uns die Frau noch, wie man die Palmdächer herstellt, die hier überall zu finden sind. In 3 Lagen werden den geflochtenen Wedel auf das Dach gelegt und dann hält das etwa 2 Jahre.

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Auf dem Rückweg kamen wir noch an einer Insel mit einem Tempel vorbei. Jesco war ganz glücklich, weil er das Boot steuern durfte.

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Nach der Bootsfahrt fuhren wir in ein Maskenmuseum, mit Maskenschnitzerei. Masken gehören zu Sri Lanka dazu und hier war eine nette Gelegenheit, zuzugucken wie sie entstehen und was für unterschiedliche Funktionen und Bedeutungen sie haben.

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Nach einer Mittagspause im Hotel fuhr Nuga mit uns nach Galle. Dort hatten wir die Gelegenheit die alte Festungsanlage zu besichtigen und ein bisschen durch den Ort zu spazieren. Dabei entdeckten wir sogar einen Waran. Aber wieder einmal mussten wir feststellen, dass Städte uns nicht so sehr interessieren. Die alten Mauern der Festung waren spannend, aber Geschäfte und Menschenmengen brauchen wir nicht.

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Gemeinsam mit Nuga kauften wir noch eine Weltkarte für die Schule, die wir nächste Woche besuchen, danach ging es zurück zum Hotel.

Der Strassenverkehr in Sri Lanka ist doch sehr anders als in Deutschland. Jeder hupt und überholt die ganze Zeit. Dazwischen drängeln sich von allen Seiten die Tuk Tuks, manchmal wirklich gefährlich eng. Am Strassenrand laufen Kühe und Ziegen herum und mitten auf der Strasse liegen tausende von Hunden, die langsam zur Seite gehen, wenn jemand hupt, manchmal aber auch einfach liegen bleiben. Überall, auch am Strand laufen wilde Hunde herum, aber wir haben bisher noch keinen als Bedrohung erlebt. Gehören tun die meisten Hunde niemanden, aber sie bekommen überall mal was zu essen und sind sehr friedlich.

Ein Mietauto zu nehmen und selbst zu fahren wäre totaler Wahnsinn. Die öffentlichen Busse fahren wohl nicht unbedingt nach einem festen Fahrplan, außerdem sehen sie doch sehr alt und unsicher aus. Die Fahrer machen ihre eigenen Regeln und immer wieder kommt es zu Unfällen. Nuga fährt sehr vorsichtig und aufmerksam, trotzdem bleibt uns manchmal der Atem weg.

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehemn vom Meer, denn nun erkunden wir erst einmal das Landesinnere. Unser nächstes Ziel war der Sinharaja Rain Forest. Auf dem Weg dorthin zeigte uns Nuga Reisfelder, die gerade bestellt wurden und einen Tempel.

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Er erklärte uns die Bedeutungen der verschiedenen Stellen im Tempel.

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Als Opfergaben werden Blumen und Obst zu Buddha gebracht, hinterher wird das Obst gemeinsam verzehrt.

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Auch wir wurden von einer Gruppe Betender eingeladen uns Obst zu nehmen.

Es wäre sehr unhöflich gewesen abzulehnen und so wurde schon hier, am dritten Tag, der Vorsatz gebrochen kein angeschnittenes Obst zu essen. Die Kinder können den Spruch „Cook it, peel it or forget it“ auswendig, aber in der Realität ist das nicht immer umsetzbar. Immer wieder werden wir abwägen müssen, ob es besser ist Leute vor den Kopf zu stoßen oder ein gewisses Risiko einzugehen. Hier in Sri Lanka ist es sehr warm, meistens so um die 35 Grad, außerdem auch sehr feucht. Ob es das ungewohnte Klima, oder aber die Nahrung ist, ständig hat einer Durchfall. Meistens ist es nicht so schlimm, aber manchmal ist doch auch ein Tag dabei, wo wir dann Rücksicht nehmen müssen.

Die Übernachtung, die Marion und Nuga am Regenwald für uns gebucht haben, ist privat, bei Pali, einem Biologen. Eine tolle Unterkunft, sehr einfache Zimmer, aber super nette Menschen, die einem das Gefühl geben sehr willkommen zu sein. Wir haben Nachmittags lange zusammen draußen gesessen, uns unterhalten und Musik gemacht. Jesco hatte Glück, es gab eine Gitarre, die er leihen konnte und so konnten die Vier mal wieder richtig gemeinsam spielen.

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Im Garten wuchsen Kokosnüsse und zum ersten Mal sahen wir, dass das was wir in Deutschland kaufen können, eigentlich nur der Kern einer Frucht ist.

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Alle probierten welche und fanden sie lecker. Palis Neffe und Nuga ließen sich begeistert Kartentricks von Jesco beibringen.

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Mit viel Geduld versuchten sie alles zu verstehen. Dadurch, dass wir uns nur auf Englisch verständigen können, wächst das Vokabular der Kinder ständig. Es macht Spaß ihnen zuzuhören und zu beobachten, wie sie täglich sicherer werden.

Für den nächsten Tag hatten wir eine Exkursion in den Regenwald geplant. Auf diesen Ausflug mit Pali hatte ich mich schon seit Deutschland gefreut. Aber früh am Morgen klopfte Thomas bei uns Mädchen und erzählte, dass es Jesco sehr schlecht ginge. Er hatte sich schon mehrfach übergeben und lag richtig fertig im Bett. Schnell war klar, dass Jesco nicht mitgehen könnte. Wahrscheinlich hat er gestern zu viel Kokosnuss gegessen, das ist zumindest die Meinung der Anderen. Eine Spezialmischung wurde als Medizin gebracht, keine Ahnung was da alles drin war. Jesco hat es jedenfalls tapfer geschluckt. Schon ein komisches Gefühl, ihm irgendwelche Kräuter, Blätter, oder was auch immer zu geben, ohne zu wissen ob alles ok ist. Aber wir vertrauen unserem Guide und auch Pali ist ein sehr intelligenter und weiser Mensch. Alle boten uns an auf ihn aufzupassen, so dass wir anderen gemeinsam mit Pali mitgehen könnten. Aber Jesco wollte lieber nicht alleine bleiben und wir hätten auch kein gutes Gefühl dabei gehabt. Thomas bot sich an mit da zu bleiben und so brachen wir dann nur zu Viert mit Pali auf.

Sehr zur Freude von Tamina wurde ein Tuk Tuk bestellt, um uns zum Eingang des Regenwaldes zu bringen.

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Zu Fünft hinten war relativ eng, aber die Kinder fanden die Fahrt toll. Tamina hätte später auch gerne ein Tuk Tuk, am Besten wäre es hier schon eines zu kaufen und nach Deutschland zu schicken… Unser Ausflug führte uns erst durch einen kleinen Ort, an Teeplantagen und Reisfeldern vorbei und dann in den Regenwald.

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Schon gleich am Anfang sahen wir verschiedene bunte Echsen, mal größer, mal kleiner.

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Als Pali uns dann noch ein kleine Baumschlange zeigte, kannte die Freude kein Ende mehr. Alle durften die „nicht so giftige“ Schlange anfassen und Nils bekam sie sogar um den Hals gelegt.

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Überall hörte man Vögel, die Bäume standen sehr dicht und dazwischen wuchsen niedrige Farne und andere Pflanzen.

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Riesige Blätter, Lianen, ein toller Wald!

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Die Kinder entdeckten unzählige Echsen, große Tausendfüßler, wunderschöne Schmetterlinge und immer wieder neue Pflanzen.

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Unser Ziel war ein Wasserfall im Regenwald. Um dort hin zu gelangen, mussten wir uns an einem Fluss Badesachen anziehen und dann hindurch laufen. Das Wasser war recht tief und vor allem war die Strömung ziemlich stark. Nadira und Tamina nahmen Pali und ich an der Hand, so dass sie schwimmen konnten. Wir schafften es mit trockenen Rucksäcken auf die andere Seite, fast wäre ich mit allen Sachen ins Wasser gefallen. Kurz danach schrie Nils auf, er hatte den ersten Blutegel erwischt. Pali konnte ihn problemlos entfernen.

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Dann erreichten wir den Wasserfall. Idyllisch gelegen, mit einem riesigen Naturpool zum schwimmen. Tamina versuchte erst mit zum Wasserfall zu schwimmen, aber die Strömung war ihr zu stark, so dass sie in einem kleinen flachen Becken blieb, während wir anderen uns immer wieder zum Wasserfall kämpften, nur um gleich wieder weggetrieben zu werden. Pali kümmerte sich ganz lieb mit um Nadira.

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Zum Mittagessen hatten wir ganz leckere Lunchpakete mitgenommen. Reis mit unserem Lieblingsdal (ein Linsengericht), außerdem Obst und Kekse.

Vor allem Nils, aber wir anderen auch, hatten ja im Vorfeld etwas Bedenken was das Essen unterwegs betrifft. Aber bisher haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Manchmal etwas zu scharf, aber ansonsten so lecker. Die Kinder haben schon beschlossen, auch zuhause warmes Frühstück zu fordern. Dickes Weißbrot mit Dal ist wirklich etwas, an das wir alle uns gewöhnen könnten.

Nach einer langen schönen Pause am Wasserfall, mussten wir den abenteuerlichen Weg durch den Fluss zurück und uns dann wieder anziehen. Zum Glück hat es ein paar Tage nicht geregnet, so dass es fast keine Blutegel gab.

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Auf dem Rückweg liefen wir noch über eine Hängebrücke, die für unsere Verhältnisse nicht wirklich abgesichert war.

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Natürlich macht dies die Sache für die Kinder noch spannender und besser…  Auch einige Affen sahen wir noch und dann waren wir auch schon wieder aus dem Regenwald raus. Wir entdeckten sogar noch Pfeffer am Wegrand.

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Die 5 Stunden waren wie im Flug vergangen, unser Tuk Tuk Fahrer wartete schon auf uns und ich war doch froh zurückzukommen und zu sehen wie es Jesco ging. Glücklicherweise war er nicht mehr ganz so schlecht dran wie morgens. Die Naturmedizin und unsere Elektrolyte hatten wohl geholfen, aber er war noch sehr blass und schlapp. Obwohl sie traurig waren den Ausflug verpasst zu haben, schauten sie die Fotos an und ließen sich von uns alles berichten. An diesem Abend gingen wir sehr früh ins Bett, denn am nächsten Morgen hieß es schon wieder Abschied nehmen.

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Wir schrieben noch in Palis Gästebuch, genossen das leckere Frühstück und fuhren dann mit Nuga weiter nach Uda Walawa.

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12 Kommentare

    • Tamina nimmt euch sicherlich liebend gerne mal mit…
      Das wäre bestimmt eine gute Ergänzung zur Sommer-Rodelbahn und Solar-Draisine!

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  1. Nina sagt

    Hallo, gute Besserung an eure Kranken. Etwas was mir immer Durchfall mit schlimmen Magenkrämpfen in SOA macht, ist das trinken von kaltem Wasser. Ist mir erst nach ein paar Wochen Reisen aufgefallen, das kalte Wasser wirkt zwar verführerisch, aber war echt übel für meinen Bauch. Nachdem ich auf ungekühltes umgestiegen war, hatte ich keine Probleme mehr. Vielleicht hilft euch der Tipp. Good Travels!

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    • Hallo,
      vielen Dank! Inzwischen ist das zum Glück schon viel besser. Ich denke, es war einfach die Umstellung… Den Luxus gekühltes Wasser zu trinken hatten wir hier noch gar nicht… Vielleicht ja dann auch besser so!
      Liebe Grüße

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    • Ja, der Regenwald war schon beeindruckend… Aber auch alles andere ist spannend. Irgendetwas Neues entdecken wir jeden Tag.
      Liebe Grüße an alle zurück!

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  2. Daniela sagt

    Hallo ihr Lieben!
    Ganz tolle eindrucksvolle Bilder. Ich lese deine/eure Berichte immer gerne! Weiterhin gute Reise mit vielen schönen Erlebnissen – und vor allem Gesundheit!
    Liebe Grüsse an alle – auch von meinen Lieben! Danny

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    • Dankeschön! Ich hoffe, mit besserem Internet kann ich die Tage wieder neue Berichte hochladen 🙂
      Liebe Grüße nach Fahrenbach

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  3. Conradi, Reiner sagt

    Das sind ja wieder ganz tolle Eindrücke von Euren Erlebnissen, wie schön, dass wir auf diese Weise daran teilhaben können! Eine TUK-TUK-Tour durch den Odenwald wäre eine echte Marktlücke!? Kannst Du Dir nicht das Rezept von dem Dal fürs Frühstück geben lassen, dann könnt Ihr es auch zu Hause genießen? Heidrun

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  4. Sabine Zimmermann sagt

    Hallo Jana!
    Verfolge gespannt eure Reise. Tolle Erfahrungen und Eindrücke, die ihr da mitnehmen könnt. Klasse, dass ihr uns daran teilhaben lasst! Den Bericht über Sri Lanka finde ich besonders interessant, weil wir in den Osterferien ebenfalls mit unseren beiden Jungs dort waren. Wünsche euch alles Gute, keine schlimmen Zwischenfälle und viel Spaß!
    Ach ja – unser Nachbar hat auch ein Tuk-Tuk 😉 (Über Holland bezogen… Anmeldung in D war nicht ganz unproblematisch…) Macht aber riesig Spaß hier in den Weinbergen herumzukurven…
    Herzliche Grüße
    Sabine (Schulkameradin aus Tutorenkurs)

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  5. Hallo,
    dass finde ich ja toll, dass du unseren Blog verfolgst! Sri Lanka ist wirklich traumhaft schön mit Kindern. Tamina ist total begeistert, dass euer Nachbar ein Tuk-Tuk hat. Vielleicht können wir ja mal vorbeikommen?!
    Liebe Grüße aus Malaysia, Jana

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