Allgemein, nach der Reise
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Zuhause

Ja, wir sind wieder zurück. Seit einem Monat sind wir jetzt schon wieder Zuhause und die Zeit vergeht so schnell.

Wir sind am 30. März morgens in Frankfurt gelandet. Geschlafen hat im Flugzeug keiner außer Tamina so richtig viel, aber trotzdem waren alle recht fit. An der Gepäckausgabe warteten wir gespannt auf unser Gepäck. Wir hatten Glück und konnten die Taschen in Cancun bis Frankfurt durchchecken lassen. Eigentlich muss man ja in den USA alles abholen und durch den Zoll, aber wir mussten beim Umsteigen in Dallas nur durch die Immigration.

 

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In Frankfurt waren wir froh, dass wirklich alle 10 Taschen ankamen. Insgesamt hatten wir damit 4 Gepäckstücke mehr, als letztes Jahr zu Beginn unserer Reise.

Diesmal gab ich an, dass wir nichts zu verzollen hätten und nach ein paar komischen Blicken auf unsere überladenen Trollis wurden wir durchgewunken.

Eigentlich wollten uns Verwandte und Freunde am Flughafen begrüßen, aber nach den Terroranschlägen in Brüssel, gab es überall  strenge Kontrollen, sowohl im, als auch außerhalb des Flughafens. Den Stress wollten wir keinem zumuten, deshalb hatten wir vereinbart alle bei uns Zuhause zu treffen. Für uns hatten wir einen Flughafentransfer aus unserem Nachbarort gebucht, auf den wir dann aber vergeblich warteten.

Ein Anruf ergab, dass man uns wohl vergessen hat…

Zum Glück fand sich am Flughafen ein großes Taxi, das uns zum fast gleichen Preis in den Odenwald brachte.

Dort warteten schon viele sehnsüchtig auf uns und wir wurden mit Willkommensschildern und vielen Blumen begrüßt. Alle hatten etwas zu Essen vorbereitet und so gab es ein leckeres Buffet und wir verbrachten einen tollen Tag mit allen.

Die Kinder eroberten ihre Kinderzimmer und wir schafften es ganz gut bis Abends durchzuhalten, ohne uns hinzulegen.

Unsere Hoffnung war gewesen, dass wir dann Abends müde genug zum schlafen wären, aber sieben Stunden Zeitunterschied waren wohl doch zu viel. Bis nach Mitternacht hüpften alle durchs Haus 😉

Am nächsten Morgen hieß es früh (7.30 Uhr) aufstehen. Wir wollten die Zeitverschiebung so schnell es geht schaffen, außerdem kam ein Techniker, der uns unser Telefon und Internet anschließen sollte. Leider stellte sich heraus, dass unser Hausanschluss hinter einem Einbauschrank liegt. So mussten wir noch eine Woche länger auf alles warten.

Ansonsten lief die Rückkehr nach Zuhause sehr unspektakulär ab. Ein Jahr, in dem wir so unglaublich viel gesehen und erlebt haben, ist hier für alle Zurückgebliebenen sehr schnell vergangen, ohne dass sich wirklich viel verändert hätte. Für uns ist das einerseits komisch, auf der anderen Seite macht es ein Anknüpfen an alles was vorher war sehr einfach.

 

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Die ersten zwei Wochen haben wir den ganzen Tag mit den Kindern für ihre Aufnahmeprüfungen gelernt. Tamina war die Einzige, die Montag nach den Osterferien wieder normal in ihre Klasse zurückkehren konnte. Die anderen hatten Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, schriftliche und mündliche Prüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik. Alle waren sehr erleichtert als die Woche um war und die Schulleiterin Freitag mitteilte, dass alle ihre Prüfungen bestanden hätten und ab dem folgenden Montag regulär in ihre Klassen dürften.

 

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Der Stress war doch recht groß gewesen und wir sind sehr froh, dass sich das ganze Lernen unterwegs auch gelohnt hat. Ich weiß nicht, ob ich das nochmal so machen würde. Zu oft verbrachten wir Zeit, die wir anders nutzen hätten können, damit Schule nach Lehrplan zu machen.

Jetzt gehen alle schon wieder die dritte Woche in die Schule, Nadira ist sogar gerade auf Klassenfahrt. Alle kommen besser als erwartet in allen Fächern mit. Natürlich gibt es an einigen Stellen Sachen aufzuarbeiten, aber das wussten wir natürlich vorher.

Thomas hat gleich in der zweiten Woche wieder angefangen zu arbeiten. Auch das verlief sehr unproblematisch. Schon die letzten drei Monate unterwegs erreichten uns fast täglich Anfragen und Jobangebote für ihn, so dass wir die Entscheidung, ein Jahr im Beruf auszusetzen, für ihn nicht bereuen.

Für mich ist es zwar sehr ungewohnt morgens alleine Zuhause zu sein, allerdings gibt es momentan noch so viele Sachen zu erledigen, dass nicht viel Zeit zum Nachdenken bleibt. Trotzdem vermisse ich natürlich die viele gemeinsame Zeit, an die wir alle uns gerne schnell gewöhnt haben.

Als nächstes werde ich mich daran machen, die vielen Fotos durchzugehen und die noch fehlenden Berichte über Australien, Neuseeland, Chile und Mexiko für den Blog fertig zu machen. Wer also Lust hat, noch zu erfahren, was wir unterwegs gesehen und gemacht haben, kann sich schon darauf freuen 🙂

 

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10 Kommentare

  1. Krass wie die Zeit vergeht. An Silvester hatten wir uns erst in Whangaparoa getroffen. Jetzt seid ihr wieder zuhause. Habe euren tollen Blog die ganze Zeit verfolgt.
    Wir wünschen euch einen guten Start in Deutschland und wir hoffen dass ihr noch sehr lange von euren unvergesslichen Eindrücken und Abenteuern zehrt.
    Wir sind inzwischen auch an unserem Ziel angekommen. Nicole hat gleich im neuen Jahr einen Job in Taupo gefunden und ist immer noch glücklich im Job. Inzwischen haben wir NZ residency bekommen und leben und geniessen unseren Traum in Neuseeland.
    Liebe Grüsse vom anderen Ende der Welt und alles Gute wünschen wir euch. Es war toll euch getroffen zu haben.
    Die Auswanderer Nicky, Kai, Finja und Kjell

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    • Hallo ihr Vier,
      Wahnsinn! Das ging ja echt schnell und unkompliziert bei euch! Wir wünschen euch, dass Neuseeland eure Träume wahr machen kann! Taupo liegt ja wirklich wunderschön, da weiß ich ja schon, wen wir mal besuchen können… 😉
      Ganz liebe Grüße einmal rund um den Erdball,
      Jana

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  2. Ihr Lieben,
    auch wir wünschen euch weiterhin einen guten Start in Deutschland und freuen uns auf die weiteren Blog-Beiträge! 😉
    Wir geniessen Australiens Ostküste und sind schon sehr gespannt auf das Reef.
    Keep in touch und bis bald,
    Annette und die anderen 4inderWelt.

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    • Vielen Dank!
      Ich freue mich schon auf Bilder vom Reef; leider haben wir es ja diesmal nicht dahin geschafft…
      Liebe Grüße aus Deutschland,
      Jana

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    • Das freut mich, vielleicht sehen wir uns ja auch mal wieder. Ich würde deine Familie auch gerne kennenlernen. Liebe Grüße!

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