Singapur
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Singapur

Dieser Blogbeitrag ist netterweise von Kristian geschrieben worden. Da schon in Singapur klar war, dass ich hinterherhänge mit Schreiben, hatte ich ihn gefragt, ob er nicht Lust hätte mal eine andere Sichtweise auf unsere Reise zu zeigen. Ganz vielen Dank nach Deutschland, dass du dir wirklich die Arbeit gemacht hast!

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Der lang ersehnte Urlaub begann für mich am Montagabend gegen 20 Uhr in Frankfurt. Alexandra und Daniel waren bereits am Samstagabend nach Singapur geflogen und hatten dort schon 2 Tage mit Jana, Thomas und den Kinder erlebt.

Ich hingegen hatte am Montag noch gearbeitet und die Urlaubsübergabe an meinen gerade aus dem Urlaub zurückgekehrten Kollegen gemacht. Es war ein ziemlich hektischer Tag gewesen und ich war froh, dass ich morgens schon in Reisemontur und mit Gepäck ins Büro gefahren war. Netterweise fuhr mich mein Kollege um 19:30 Uhr auch noch zum Flughafen, so dass ich meinen Trecking-Rucksack nicht viel tragen musste.

Nachdem ich den Rucksack aufgegeben hatte, aß ich eine Kleinigkeit (ein belegtes Vollkornbrot, da voraussichtlich das letzte für die nächsten 3 Wochen) und schrieb die letzten WhatsApp-Nachrichten. Dann begann auch schon das Boarding und ich stieg entspannt, aber voller Vorfreude in den A380.

Dienstag, 11.08.

Der Flug war angenehm und mein Flieger landete mit leichter Verspätung um 16:30 Uhr Ortszeit in Singapur. Die Passkontrolle ging schnell und unkompliziert. Auch meinen Rucksack konnte ich 5 Minuten, nachdem ich am Gepäckband stand, in Empfang nehmen. Ich hatte kaum Zeit, mich ins freie WLAN des Flughafens einzuloggen und meine Nachrichten zu lesen. Der Rest meiner „Reisegruppe“ hatte schon geschrieben, dass sie auf dem Rückweg vom Zoo zum Hostel seien und wir uns dort treffen würden. Nachdem ich noch schnell Geld am Geldautomaten geholt hatte, ging ich Richtung MRT-Station (U-Bahn). Jana und Alexandra hatten mir am Montag per WhatsApp schon eine perfekte Wegbeschreibung für den Weg zum Hostel geschickt, so dass ich ohne Probleme mit der MRT zur Lavender Street fand. Von dort war es nur ein 5-minütiger Fußweg zum Mercury Hostel.

Alexandra hatte mich schon vorgewarnt, aber als ich das warme, enge und steile Treppenhaus des Hostels hinauf gestiegen war und vor der Tür zu unserem Zimmer stand, war ich schon gespannt. Alexandra und Thomas waren gerade im Zimmer und konnten mich somit in Empfang nehmen und begrüßen. Als erstes fiel ich natürlich meiner Frau um den Hals und gratulierte ihr, da sie an dem Tag Geburtstag hatte. Danach schaute ich mich um und registrierte die interessante Mischung aus abgestandener, muffiger und schimmeliger Luft. Das Zimmer war ca. 3 x 3m groß, rechts und links stand ein Stockbett. Dazwischen war ca. 1m Platz, ebenso am Fußende des rechtens Bett, allerdings war dort das Gepäck gelagert.

1-Hostel

Vor dem linken Bett ging es in das zweite Zimmer, das identisch bestückt war. Im ersten Zimmer schliefen wir Erwachsenen, im anderen die Kinder. Das „Kinderzimmer“ ging zur Straße raus. Zuerst dachte ich, die Fenster seien offen. Aber es lag am großzügigen Spaltmaß der Fenster. So konnten die Kinder direkt am Verkehrslärm der Bushaltestelle gegenüber und der 6-spurigen Straße teilhaben.

Zuerst gingen wir zusammen auf das Dach des Hostels. Dort gab es einen Whirlpool, in dem die 5 Kinder saßen und von Jana „beaufsichtigt“ wurden.

2-Hostel

Es war ein tolles Gefühl, nach der langen Planungs- und Vorbereitungszeit für unseren Urlaub endlich in Singapur zu sein und oben auf dieser kleinen Dachterrasse mit allen und am Anfang unseres gemeinsamen Urlaubs zu stehen. Damit hatte bis dahin alles nach Plan geklappt, alle waren gesund und munter … und Jana, Thomas und die Kinder sahen wirklich wie die Weltreisenden aus, die wir seit April auf den Bilder ihres Blogs gesehen hatten, und wir waren sehr froh, uns alle wiederzusehen.

Da es bereits kurz nach 18:00 Uhr war und wir anlässlich Alexandras Geburtstags noch etwas Essen gehen wollten, mussten die Kinder den Whirlpool verlassen und duschen. Es gab 2 Duschen und 2 Toiletten pro Stockwerk, die allerdings nicht ganz meinen hygienischen Ansprüchen entsprachen. Insbesondere die Menge langer schwarzer Haare auf dem Boden war nicht so schön.

Nachdem die Kinder geduscht hatten, gingen wir zum Essen. In der gegenüberliegenden Mall gab es einen Food Court, in dem jeder etwas Passendes zu essen fand.

3-Foodcourt

Die 6 Conradis waren nach dem Zoobesuch müde, ich allerdings noch nicht, da ich 6 Stunden im Flugzeug geschlafen hatte. So beschlossen wir 3 Heddrichs, mit unseren neuen erstanden 3-Tage-Tickets mit der MRT zur Marina Bay zu fahren. Dort liefen wir Richtung des riesigen Hotels Marina Bay Sands zur Bayfront. Von der Bayfront hat man einen fantastischen Blick auf die Skyline von Singapur. Da es inzwischen dunkel geworden war und die Hochhäuser bunt beleuchtet waren, konnten wir tolle Fotos machen.

4.1-Skyline

Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit waren auch abends noch enorm. Auch der heiße deutsche Sommer konnte mich nicht darauf vorbereiten, so dass ich nach kurzer Zeit nass geschwitzt war. Um 21:30 Uhr begann vor der Promenade auf der Bay eine tolle Video- und Lasershow mit Musik, die auf einen Wasserspühnebel projiziert wurde. Mit der Skyline im Hintergund war das ein stimmungsvoller Auftakt für den Urlaub und ein unvergesslicher Geburtstag für Alexandra.

Danach schauten wir uns noch kurz das riesige Shopping Center an und liefen dann über die Helix Bridge zum Marina Bay Floating Stadium. Von dort hatte man einen spektakulären Blick auf das Marina Bay Sands Hotel, die Skyline und dem wie eine Lotusblume aussehenden ArtScience Museum.

4.2-Skyline

Dann suchten wir die nächste MRT-Station, was leider nicht so einfach war, weil in vielen Straßen noch Absperrungen von der 50-Jahr-Feier standen. Wir irrten etwas umher, aber schließlich fanden wir eine Station und landeten kurz danach glücklich und müde wieder im Hostel.

Mittwoch, 12.08.

Ich hatte zu meiner Überraschung ganz gut geschlafen. Zwar war der nächtliche Weg zur Toilette etwas ungewohnt (erst mit Taschenlampe aus dem oberen Stockbett klettern, dann über den Flur zur Toilette schleichen) und nachts hatte mal eines der vielen Handys oder Tablets gepiepst, aber ich war doch ausgeschlafen.

Wir ließen es an diesem Morgen ruhig angehen, auch weil der Himmel bedeckt war und es nach Regen aussah. Nachdem alle angezogen waren, gingen wir runter in die kleine Lobby unseres Hostels, um in der vom Empfangstresen nur durch ein Regal abgetrennten Küche Toasts und Kaffee oder Tee zuzubereiten. Es gab grundsätzlich 2 Brotaufstriche zur Auswahl, leider war der eine alle und konnte auch nicht nachgefüllt werden. Es dauerte einige Zeit, bis wir alle (immerhin 9 Personen) mit Toast und Kaffee/Tee versorgt waren, denn zum Toasten gab nur einen Miniofen.

5.0-Hostel-Küche

Nach dem Frühstück suchten wir an den PCs in der Lobby nach Mietwagen in Malaysia, denn Jana und Thomas hatten in den Wochen vorher dort schon festgestellt, dass es sehr zeitaufwändig und stressig ist, mit dem Bus zu reisen. Ich war etwas enttäuscht, weil ich mich auf einen echten Backpacker-Urlaub eingestellt hatte. Aber die Erfahrungen und Argumente von Jana und Thomas überzeugten mich. Bei unserer begrenzten Zeit und den verstreuten Orten, die wir in Malaysia besuchen wollten, wären die Busfahrten eher ein Hindernis gewesen.

Wir beschlossen, in Johor Bahru (JB), direkt hinter der Grenze zu Singapur, oder in Kuantan einen Mietwagen zu buchen. Leider war das Internet sehr langsam und die Preise viel höher als erwartet, so dass wir leicht genervt beschlossen, direkt in JB am Flughafen zu buchen.

Nach dieser Entscheidung machten wir uns fertig und fuhren mit der MRT nach Chinatown.

5.1_Freestyle_vor_MRT

Es regnete leicht, als wir durch die Gassen mit allen Arten von Läden schlenderten. Alexandra suchte nach dem obligatorischen Magneten für unsere Reiseandenken-Sammlung und wurde fündig. Danach probierte sie noch ein paar Kleider und Röcke an, kaufte aber schließlich doch nichts.

Unser Reiseführer empfahl einen Besuch des „Buddha Tooth Relic Temple“. Dort ist ein Zahn von Buddha als Reliquie zu besichtigen.

6.0-BuddhaTooth

Der Tempel war sehr interessant. In einem Stockwerk konnte man den Zahn Buddhas besichtigen (aber nicht fotografieren), in einem anderen Stockwerk gab es ein Museum, das wir uns kurz anschauten. Auf dem Dach konnten wir die größte Gebetsmühle außerhalb von Tibet drehen und durch einen kleinen Garten mit Orchideen schlendern

6.1-Tempel_innen

6.2-Gebetsmühle

Nach dem Tempelbesuch waren wir hungrig und gingen in das Maxwell Food Centre. An einem der vielen Essensstände dort konnte sich jeder wieder das Passende aussuchen.

6.4-Maxwell-Foodcourt

Gestärkt liefen wir zur nächsten MRT-Station (Tanjong Pagar) und fuhren auf der Suche nach dem berühmten Raffles Hotel zum Raffles Place. Hier stellten wir fest, dass das Hotel hier nicht zu finden war. Wir fragten Leute und erfuhren, dass wir zur Haltestelle City Hall fahren mussten. Eine Straße weiter fanden wir dort dann tatsächlich das Hotel und bestellten uns in der Long Bar kurzerhand einen Singapore Sling (einen dort erfundenen Cocktail). Aufgrund unseres sportlichen Erscheinungsbilds als Rucksackreisende ließen wir uns den einen (!) Cocktail auf die Terrasse servieren. Nach den obligatorischen Fotos mit dem Cocktail durfte jeder Erwachsene zwei Schlucke trinken, so dass der Spaß schon nach wenigen Minuten zu Ende war. Die 36 SGP für den Cocktail hatten sich trotzdem gelohnt.

7.3-SingapurSling

7.4-SingapurSling

Danach fuhren wir mit der MRT zur Bayfront. Von dem großartigen Gebäude des Marina Bay Sands Hotel ging es direkt zu den „Gardens by the Bay“. Dies ist ein 101 Hektar großes Parkgelände, das auf künstlich aufgeschüttetem Land angelegt wurde. Das Wetter war leider immer noch trüb, aber heiß. Wir liefen als erstes in Richtung der Supertrees. Dies sind pflanzenbewachsene Stahlgerüste mit Höhen zwischen 25 und 50 Metern. Sie dienen unter anderem der Aufzucht von seltenen Pflanzen.

8.1-GardensByTheBay

Wir schlenderten noch zu den beiden riesigen Gewächshäusern im Park, die sich gut sichtbar in Richtung des Riesenrads im Bereich „Bay South Garden“ befinden. Die beiden Gewächshäuser wurden beim World Architecture Festival 2012 als Gebäude des Jahres ausgezeichnet. Das größere Glashaus, der 1,28 Hektar Fläche überdeckende „Flower Dome“, wurde als größtes Glasgewächshaus der Welt ins Guinness-Buch der Weltrekorde 2015 aufgenommen.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und weil wir alle schon müde waren, verzichteten wir aber auf einen Besuch der Gewächshäuser. Stattdessen liefen wir wieder zurück zum Marina Bay Sands Hotel. Es wurde schon dämmrig, so dass wir die in unterschiedlichen Farben angestrahlten Supertrees bewundern konnten und schöne Bilder machten.

8.2-GardensByTheBay

8.3-GardensByTheBay

8.4-GardensByTheBay

Am Marina Bay Sands Hotel trennten wir uns. Jana und Thomas fuhren mit allen Kindern zum Hostel zurück. Alexandra und ich liefen durch das Hotel und das benachbarte riesige Einkaufszentrum „The Shoppes at Marina Bay Sands“ (mit einem Kanal, auf dem man sich in kleinen chinesischen Holzbooten fahren lassen kann).

Wir schauten uns noch einmal die stimmungsvolle Lasershow an, die mir am Vorabend so gut gefallen hatte, und aßen dann etwas im Foodcourt des Einkaufzentrums. Danach ging es zurück ins Hostel.

Donnerstag, 13.08.

Am nächsten Morgen war der Himmel teilweise blau und daher beschlossen wir, mit dem weltgrößten Riesenrad – dem „Singapore Flyer“ – zu fahren. So fuhren wir nach dem Fühstück mit der MRT zur Haltestelle „Promenade“.

Die knapp zehnminütige Laufstrecke von dort zum Riesenrad war nicht ohne, da es in der Sonne ziemlich heiß war. Da wir relativ früh am Riesenrad waren, mussten wir an der Kasse gar nicht und beim Einstieg nur kurz anstehen. Auf Janas Bitte bekamen wir sogar eine eigene Gondel für uns. Die Aussicht aus dem Riesenrad war spektakulär. Man hat einen tollen Blick auf die Gardens by the Bay, das dahinter liegende Meer mit sehr vielen Schiffen (Beginn der Strasse von Malakka) und die Skyline von Singapur. Leider hatte sich das Wetter wieder eingetrübt, so dass die Sicht nicht so klar war.

10.1-Riesenrad

10.2-Riesenrad

10.3-Riesenrad

10.4-Riesenrad

Danach fuhren wir mit der MRT zur Orchard Road. Dies ist die bekannteste Einkaufsstraße Singapurs, mit vielen Kaufhäusern und Shopping Malls, die zum Teil direkt miteinander verbunden sind . Wir liefen ein wenig herum, aber da wir nicht wirklich Shoppen wollten, ging es schnell zu einem Essensstand. Die Conradi-Kinder hatten sich nach vielen Wochen mit asiatischem Essen mal etwas anderes gewünscht und so gab es Döner Kebap, der auch wirklich gut schmeckte.

11.2-OrchardRoad

Satt und müde hatten die Kinder dann keine Lust mehr auf einen Besuch der Botanic Gardens. Sie wollten lieber in den Whirlpool auf dem Dach unseres Hostels. Jana bot sich an, mit allen Kindern ins Hostel zu fahren, was die Kinder natürlich klasse fanden.

Thomas blieb bei Alexandra und mir und wir machten uns zunächst auf die Suche nach einer Sonnenbrille für Alexandra. Sie hatte sich mit der hochgesteckten Brille in der MRT am Kopf gestoßen und der Brillenrahmen war gebrochen. Nach vielem Rumfragen und Suchen fanden wir zwar einige Geschäfte, aber es war nicht die richtige Brille dabei.

Daher fuhren wir schließlich ohne neue Sonnenbrille mit der MRT zu den Botanic Gardens. Laut unserem Reiseführer sind die „Singapore Botanic Gardens“ eines der Highlights für Singapur-Besucher. Zudem ist er einer der wichtigsten Botanischen Gärten Asiens. Er ist 74 Hektar groß und ist mit jährlich 4,2 Millionen Besucher der meistbesuchte botanische Garten der Welt. 2015 wurde der Garten als erste Stätte Singapurs ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Inzwischen schien die Sonne wieder etwas mehr und wir liefen schwitzend einmal quer durch den wirklich schönen Park. Thomas war mit Jana und den Kindern schon vorher im Park gewesen und wollte noch den Teil mit den Bonsai-Bäumen anschauen. Wir schlossen uns an und liefen u.a. durch den Regenwald-Bereich und kamen an dem Orchideen-Garten vorbei. Leider fehlte uns die Zeit für die Besichtigung des „National Orchid Garden“, der sehr empfehlenswert sein soll.

12.1-BotanicGarden

12.2-BotanicGarden

12.3-BotanicGarden

Unterwegs sahen wir unseren ersten kleinen Waran („Monitor Lizard“).

12.4-BotanicGarden

12.5-BotanicGarden

Nach dem Besuch des kleinen Bonsai-Gartens fuhren mit dem Bus und der MRT wieder zur Lavender Street. In der Nähe des Hostels gab es eine kleine Shopping Mall, in der Alexandra bei einem Optiker dann doch noch eine passende Sonnenbrille fand.

Abends aßen wir Heddrichs zum Abschluss noch mal im Foodcourt gegenüber von unserem Hostel, um unsere letzten Singapur Dollar auszugeben. Danach packten wir soweit möglich unsere Rucksäcke, denn am nächsten Tag sollte es nach Malaysia gehen.

Singapur hat mir sehr gut gefallen. Die Stadt sieht für mich zwar eher westlich und nicht so „asiatisch“ wie beispielsweise Bangkok aus, hat aber als moderne Metropole durchaus ihren Reiz. Ein oder zwei Tage mehr wären für mich schon schön gewesen, um noch mehr von der Stadt zu sehen. Aber aufgrund der begrenzten Zeit des Urlaubs und der geplanten Rundreise durch Malaysia war dies nicht möglich.

Wichtig war auch, dass die Stimmung bei uns allen sehr gut war. Alexandra und ich hatten uns im Vorfeld Gedanken gemacht, wie wir es alle schaffen würden, uns in kurzer Zeit auf einander einzustellen. Wir hatten mit Jana, Thomas und den Kindern schon mehrmals vorher zusammen tolle Urlaube in Garmisch und der Schweiz gemacht. Aber diesmal waren die Voraussetzungen andere. Die Conradis waren seit über 4 Monaten auf Weltreise, waren entspannt und Backpacker-erprobt und hatten für sich einen Rhythmus gefunden. Wir (insbesondere ich) kamen hingegen direkt aus dem Alltag, waren sicherlich noch etwas gestresst und wussten nicht so genau, wie sich unsere Backpacker-Reise gestalten würde.

Wir hatten uns kurz bevor die Conradis nach Singapur reisten darüber abgestimmt, was wir uns in Singapur ansehen wollten. So konnten sie sich Sachen anschauen, die wir nicht unbedingt sehen wollten oder aufgrund der Zeitknappheit nicht sehen konnten und mussten so mit uns nicht alles doppelt besichtigen. Und das hat gut geklappt. Hinzu kam, dass sich Jana und Thomas schon prima orientieren konnten, uns Tipps gaben und gute Vorschläge für die Tagesplanungen hatten. Und so fanden wir reibungslos und schnell zu einem gemeinsamen Rhythmus.

Und auch wenn ich das Hostel nicht so toll fand, war das „Jugendherbergs-Feeling“ mit 9 Leuten in einem Zimmer ein super Auftakt für unsere gemeinsame Rundreise durch Malaysia.

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