Kinder, Südafrika
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Nils (12) – Geparden

Ich habe mich dazu entschieden über Geparden zu schreiben, da wir auf einer Raubtierfarm waren, bei der es welche gab. Ich finde, dass Geparden sehr schöne Tiere sind. Zu einer Gepardin namens Gia durften wir sogar in den Käfig und sie streicheln. Gia war richtig lieb und verspielt, weshalb sie die Streicheleinheiten sehr genoss. Das war echt toll. Leider gibt es nicht mehr viele Geparden und deshalb sind sie vom Aussterben bedroht.

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Der Gepard gilt als schnellstes Landtier der Welt. Er kann 90-120 km/h erreichen. Allerdings kann er dieses Tempo nur ca. 5 Minuten durchhalten, denn dann hat er keine Kraft mehr und schafft keinen weiteren Schritt. Im Prinzip fällt er dann einfach um und braucht eine Pause. Er muss das Tier schnell einfangen oder er geht leer aus. Geparden jagen auch alleine und haben dabei den meisten Erfolg von allen Raubtieren auf der ganzen Welt.  Da sie nur kurze Zeit haben, um mit Höchstgeschwindigkeit ihr Opfer zu erwischen, jagen sie nur in flachen Gegenden wie der Savanne oder der Steppe. Sie bringen das Tier, das sie jagen, zu Fall, indem sie ihm vor die Beine laufen. Dann drücken sie dem Opfer mit dem Gebiss die Kehle zu (erwürgen es sozusagen). Sie machen das so, weil ihr Gebiss zu klein und zu schwach ist, um die Kehle durch zu beißen. Das liegt daran, dass der Platz für wichtigere Dinge wie zum Beispiel eine besonders große Lunge und Atemwege gebraucht wird. Der Gepard lebt hauptsächlich in Afrika. Ein paar leben jedoch auch in Asien. Es gibt nur diese 2 Gepardenarten (den asiatischen und den afrikanischen). Sie sind jedoch nicht die ältesten Gepardenarten. Zuerst gab es noch den amerikanischen Geparden, der vor 10.000 Jahren ausstarb. Es gibt auch den seltenen Königsgeparden. Zuerst hielt man ihn für eine Unterart des Geparden. Bis 1975 zweifelten manche sogar an seiner Existenz. Jetzt weiß man jedoch, dass es sich bei dem Königsgeparden um eine Mutation des afrikanischen Geparden handelt.

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Geparden sind tagaktiv weil sie die gejagte Beute nicht gegen die stärkeren Nachtjäger verteidigen können. Sie jagen ein- bis zweimal am Tag. Während die Gepardenweibchen Einzelgänger sind, jagen die Männchen meistens in Gruppen von 2-3 Artgenossen. Geparden sind im Alter von 3 Jahren geschlechtsreif. In einem Wurf können 3 Junge geboren werden. Geparden werden im Durchschnitt 15 Jahre alt. Gestalt- und Körperbau sind bei Geparden anders als bei jedem anderen Katzentier. Wegen dem schwarzgefleckten Fell nehmen manche Leute fälschlicherweise an, dass der nächste Verwandte der Leopard ist. Der nächste Verwandte des Geparden ist jedoch der Puma. Das Fell des Geparden ist, von den Punkten abgesehen, goldgelb. Das Gesicht des Geparden ist fleckenlos und hat zwei schwarze Streifen unterhalb der Augen, die wie Tränen aussehen. Der Gepard ist mit Schwanz 220 cm lang. Sein Gewicht beträgt 60 kg. Er ernährt sich von kleineren Tieren wie z.B. Gazellen.

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6 Kommentare

  1. ulrike walzer sagt

    Hallo Nils, ein sehr informativer Artikel über die Geparden. Und tolle Fotos. Ihr erlebt wirklich schöne Sachen dort. Ich freue mich, dass ich alles auf dem Blog verfolgen kann. Weiterhin alles Gute und Grüße aus dem Odenwald. Ulrike

    Gefällt 2 Personen

  2. Nonna & Nonno sagt

    Hallo Nils, das ist wieder ein sehr interessanter Bericht geworden, so lernen wir auch ein bißchen über die Geparden, es sind wirklich wunderschöne und faszinierende Tiere. Viele Grüße an Alle von Nonna und Nonno, Omi und Opi.

    Gefällt 2 Personen

    • Nils sagt

      Hallo Nonna, hallo Nonno,
      es freut mich, dass euch mein Artikel so gut gefällt.
      Viele Grüße auch an Omi und Opi,
      Nils

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  3. Ingo sagt

    Vielen Dank für diesen Bericht. Euer Blog macht so viel Spaß zu lesen, Ihr gebt Euch soviel Mühe. Ich freue mich immer wieder, wenn ich eine E-Mail mit einem Update bekomme.

    Gefällt 1 Person

    • Danke Ingo! Auf den nächsten Beitrag musst du noch etwas warten, wir haben fast kein Internet. Liebe Grüße aus Springbook

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