Autor: Jana

Sri Lanka

Auf dem Flug nach Colombo funktionierten zum Glück alle Bildschirme, so dass die Zeit sehr schnell verging. Angekommen, mussten wir erst die Formulare für die Einreise ausfüllen und unsere Visa vorlegen. Die ganzen Prozeduren an den Flughäfen werden uns immer vertrauter. Die ersten Male war es noch etwas kompliziert an den Sicherheitskontrollen. Alle Kinder „ausziehen“, Flüssigkeiten extra raussuchen, meistens die klappbare Gitarre auspacken und vorführen… Mittlerweile sind alle Experten und benötigen keine Hilfe mehr von uns. Jeder weiß, was er zu tun hat und der Stressfaktor ist dadurch gesunken. Wir planen immer viel Zeit ein, damit auch ungeplante Vorkommnisse kein Problem darstellen. Wieder hatten wir Glück und alle Gepäckstücke sind mitgekommen. In der Ankunftshalle entdeckten wir Nuga, unseren Fahrer und Guide für die nächsten 14 Tage, gleich. Er sah aus wie auf den Fotos von seiner Homepage, außerdem hielt er ein Willkommensschild hoch. Thomas holte noch schnell Geld und dann ging es los. Als wir letztes Jahr die Weltreiseroute planten, war schnell klar, dass ich Sri Lanka besuchen wollte. Ein Touristenvisum für 30 Tage ist …

Doha / Katar

Unsere Kinder mögen Flugtage. Nils fällt das frühe Aufstehen sehr schwer, aber ansonsten finden sie das Fliegen an sich cool. Trinken was man möchte, leckeres Essen und dazu Filme gucken, soviel man mag. Ich hatte vor diesen Flügen echt Angst, vor allem wegen meiner Thrombose. Diesmal habe ich schon 2 Tage vor dem Fliegen hochdosierten Blutverdünner angefangen zu nehmen. Dazu dann während dem Flug die Kompressionsstrumpfhose und natürlich viel Trinken und Bewegen. Gleich beim Einsteigen lasse ich mir immer eine 1,5 l Flasche Wasser geben, sehr praktisch auch, wenn die Kinder zwischendurch Durst haben. Trotzdem habe ich die ganze Zeit etwas Angst… Der erste Flug, nach Johannesburg, war sehr kurz. Dann hatten wir 4 Stunden Aufenthalt, die wir dazu nutzten etwas zu essen und den Flughafen zu erkunden. Der internationale Bereich ist sehr nett aufgemacht und hat ein paar schöne Geschäfte zum bummeln. Da wir noch etwas afrikanisches Geld übrig hatten, konnten sich die Kinder noch jeder ein Heft kaufen und ich mir ein Buch. Die Zeit ging ganz gut rum und wir flogen mit …

Namibia, Teil 2

Nach der super Versorgung auf dem Zeltplatz der Hammerstein Lodge, dachten wir, es könnte nicht mehr besser werden. Aber zu Glück fahren wir ja immer weiter. Die nächste Nacht waren wir auf einem Zeltplatz mitten im Nichts. Eigentlich total nett, nur leider viel zu heiß. Die Sonne knallte herunter und es gab keinen natürlichen Schatten. Glücklicher Weise gab es einen überdachten Raum zum Kochen. Dort verbrachten wir bestimmt 4 Stunden mit Spielen und Kochen, bis endlich die Sonne anfing unter zu gehen. Dann konnten wir die Zelte aufbauen. Die Mädchen spielten mit einem Baby, deren Eltern auch dort zelteten. Morgens hatten wir Glück und sahen ganz viele Bergzebras. Nils folgte ihnen und konnte sie von ganz Nahem beobachten. Zufrieden fuhren wir aus der Wüste in Richtung Küste. Die Fahrt hat uns allen Spaß gemacht, da wir immer wieder Zebras, Springböcke, Strauße und ähnliches gesehen haben. Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Gegend, namens Naukluft Park, mit einer anschließenden Strecke durch die Wüste. Mittags kamen wir dann nach Walvis Bay. Viele, die wir kennen gelernt haben, hatten uns geraten …

Endlich in Namibia

Jetzt sind wir schon 10 Tage in Namibia und ich hatte noch keine Zeit etwas aufzuschreiben. Heute haben wir uns nun eine Auszeit genommen, um Schule zu machen, E-Mails zu beantworten und auch etwas für den Blog zusammenzufassen.   Gleich an unserem ersten Tag in Namibia, zwischen der Grenze und dem Campingplatz in Ai-Ais, passierte uns das erste Unglück unserer Reise. Normalerweise fahren die Kuscheltiere im Gepäck verstaut mit, denn mit 4 Kindern auf der Rückbank ist es sowieso schon sehr eng. Aber da wir über die Grenze fuhren, sollten Schäfchen und Bär ja auch ihr Pässe abgestempelt bekommen. Das klappte auch wieder gut, nur Abends beim Zelt einrichten, fehlte plötzlich das Schäfchen. Wo genau es verloren ging, werden wir nicht mehr erfahren. Entweder bei einer Pipi-Pause, oder beim Einkaufsstopp. Auf jeden Fall gab es viele Tränen und Tamina war untröstlich. Ihr Schäfchen von Heri und Jutta, das sie seit ihrer Taufe jede Nacht im Arm hatte… Erst als wir es schafften ins Internet zu kommen und bei Ebay genau so eins zu finden, war …

Von Kapstadt nach Namibia

Bis wir alles gepackt und uns verabschiedet hatten, war es fast Mittag. Von Hout Bay aus, wollten wir eigentlich zum Bloubergstrand, um den Blick auf die Waterbay und Tafelberg zu haben. Leider war es so nebelig, dass man gerade so die nächsten Wellen sehen konnte. Also fuhren wir gleich weiter, denn die Strecke bis Citrusdal wollten wir bis Nachmittags bewältigt haben, da wir ja keine Unterkünfte mehr vorbuchen. In der Tourismuszentrale war man nicht wirklich in der Lage Auskunft zu geben, trotzdem gab man uns den Tipp einer Citrusfarm in der Nähe, wo wir auch gleich hinfuhren. Die Unterkunft erwies sich als recht teuer, dafür aber sehr interessant. Es handelte sich um ein altes Dorf, aus der Zeit der ersten Siedler. Wir waren im alten Postmasterhuis untergebracht. Die Kinder durften Esel füttern und wir alle fanden es genial, Orangen direkt vom Baum zu essen! Sehr, sehr lecker und da es einen Monat vorher gehagelt hatte, konnten die teuren Bio-Orangen nicht wie gewohnt nach Holland verkauft werden, da sie nicht mehr so schön waren. Glück für …

Kapstadt

Morgen wollen wir weiter, Richtung Namibia. Da wird es Zeit, die letzten zwei Wochen zusammenzufassen. Eigentlich wollten wir nur eine Woche hier bleiben und schon längst unterwegs sein. Aber wir alle brauchten diese Ruheinsel ein bisschen länger. Erst waren die Jungs krank und hatten Fieber, dann haben Nadira und ich uns eine Salmonelleninfektion zugezogen. Schon vor der Reise hatten wir beschlossen, in solchen Fällen eine Pause einzulegen. Hier war die denkbar beste Stelle dafür. Ein tolles, kleines Haus ganz für uns, ein wunderschön angelegtes Grundstück, wo alle sicher spielen können und nicht zuletzt, supernette Gastgeber und Nachbarn.  Zwar haben wir von Kapstadt lange nicht alles gesehen, aber doch genug, um sagen zu können, dass es eine sehr schöne Stadt ist, mit unheimlich vielen Möglichkeiten. Auch gesund könnte man hier mehrere Wochen verbringen, ohne sich zu langweilen. Die Lage am Meer mit wirklich schönen Stränden, gleichzeitig Berge, interessante Menschen, Tiere, das alles macht einen Urlaub hier abwechslungsreich und spannend. Wir haben versucht, so viel wie möglich zu sehen und uns trotzdem die nötige Ruhe zur Erholung …

Angekommen in Kapstadt

Von Wilderness aus sind wir recht früh aufgebrochen ins Landesinnere. Über Oudtshoorn ging unser Weg zu den Cango Caves. Die Straße schlängelte sich in Serpentinen durch die Berge und immer wieder gab es tolle Ausblicke und eine sehr abwechslungsreiche Landschaft zu bewundern. Über die Berge drüber, wurde es fast Savanne. Überall standen Strauße entlang der Straße. Nicht zum ersten Mal waren wir begeistert, dass keinem der Kinder in den Kurven schlecht wurde. Wir hatten vor der Reise irgendwo gelesen, dass es Akkupunktur Armbänder gegen Reiseübelkeit gibt, sogenannte Seabands. So richtig an die Wirksamkeit geglaubt, habe ich, ehrlich gesagt, nicht. Aber sowohl im Flugzeug, als auch im Auto, haben wir keine Probleme und das ist sehr untypisch bei uns. Normalerweise sind mindestens zwei unserer Kinder sehr empfindlich diesbezüglich. Also, eine klare Kaufempfehlung 😉 Durch Oudtshoorn sind wir nur durchgefahren, da wir in der Höhle eine Führung vorgebucht hatten. Das erwies sich als sinnvoll, denn es waren total viele Leute dort, obwohl es ein ganzes Stück ab der üblichen Routen liegt. Wir hatten noch zwanzig Minuten Zeit, die von …

Südafrika – die ersten Tage

Angekommen in Südafrika Nach einem Frühstück im Flugzeug, landeten wir pünktlich um 7 Uhr in Johannesburg. An der Immigration hielten die Mädchen stolz ihr Kuscheltiere samt Pässen hin. Nach einem kurzen Zögern, lächelte die zuständige Frau und stempelte auch dem Teddy und dem Schaf ein Visum in den Pass. Nun dürfen auch die Beiden legal 90 Tage in Südafrika bleiben. Danach wurde es ein bisschen stressig, denn die nicht wahrgenommenen Flüge vom Vortag umzubuchen gestaltete sich schwierig. Obwohl wir schon in London am Schalter waren, gelang es uns nur gegen eine recht hohe Gebühr für Mittags einen Flug zu bekommen. Langsam zeigte sich bei allen die Erschöpfung. Vor allem Nils, der sowieso noch nicht ganz gesund war, ging es zunehmend schlechter. Die Wartezeit verbrachte er halb schlafend auf einer Sitzbank. Endlich im letzten Flugzeug sitzend, kam dann aber doch auch Vorfreude auf. Nicht mehr lange und wir würden da sein. So dachten wir zumindest… Leider mussten wir in Port Elizabeth feststellen, dass Avis unseren Mietwagen jemanden anders gegeben hatte. Und das, obwohl er schon bezahlt …

„Es geht los“ und „Ein ungeplanter Tag in London“

Endlich war der Tag gekommen. Aber wir waren immer noch nicht mit allem fertig geworden. Nicht alles ist eingescannt und nicht alles hat in die Rucksäcke gepasst. Zum Glück ist Anna morgens vorbeigekommen und hat sich um die Kinder gekümmert, während Thomas noch die Autos abmelden war und ich die letzten Sachen fertig gemacht habe. Als das Flughafentaxi kam, war gerade alles bereit. In Frankfurt konnten wir unsere Rucksäcke und den Koffer mit den Schulsachen sehr schnell aufgeben. Danach haben wir uns gemütlich ins Terminal 2 an die großen Fenster gesetzt und auf alle gewartet, die uns verabschieden wollten. Unsere Eltern, meine Schwester mit Kindern, Freunde von den Kindern und uns, sogar Nils Patenonkel, der am Flughafen arbeitet, kam vorbei. Wir haben uns total gefreut, dass so viele da waren. Am späten Nachmittag wurde dann klar, dass unser Flugzeug nach London Verspätung haben würde. Zwischendurch stürmte und hagelte es immer wieder und so starteten wir mit fast einer Stunde Verspätung. Trotzdem hatten wir noch die Hoffnung unseren Anschlussflug nach Johannesburg zu bekommen. Kurz vor der …

Die Woche der „letzten Male“

Ja, nun ist auch diese Woche vorbeigeflogen, die Woche der „letzten Male“. Das letzte Mal Jazztanz, das letzte Mal Fußball, Turnen, Geige, Gitarre, …  Und heute, bei Nadira, das letzte Mal Grundschule! Für die Kinder und uns eine sehr anstrengende und aufregende Woche. So viele Gummibärchen habe ich noch nie in einer Woche gebraucht, aber überall sollte noch Abschied gefeiert werden. Letzte Woche waren wir alle beim Friseur, hoffentlich reicht das für eine Weile. Thomas und die Jungs müssen wahrscheinlich als Erste irgendwo Haare schneiden lassen. Eigentlich wollte ich dieses Wochenende alles fertig haben. So war der Plan. Aber natürlich kommt dann doch alles anders. Die letzten drei Wochen war ich dauernd beim Zahnarzt , bzw. Kieferchirurg, weil sich ein Nerv am Backenzahn entzündet hat. Nun, er ist immer noch im Mund und ich hoffe, dass er sich beruhigt und ich ihn nicht doch noch in Kapstadt ziehen lassen muss. Nils ist schon seit unserer Abschiedsfeier krank. Nach 2 Wochen Fieber haben wir dann durch Blutabnahme und Ultraschall das Ergebnis Pfeiffersches Drüsenfieber bekommen. So war …