London
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„Es geht los“ und „Ein ungeplanter Tag in London“

Endlich war der Tag gekommen. Aber wir waren immer noch nicht mit allem fertig geworden. Nicht alles ist eingescannt und nicht alles hat in die Rucksäcke gepasst. Zum Glück ist Anna morgens vorbeigekommen und hat sich um die Kinder gekümmert, während Thomas noch die Autos abmelden war und ich die letzten Sachen fertig gemacht habe. Als das Flughafentaxi kam, war gerade alles bereit. In Frankfurt konnten wir unsere Rucksäcke und den Koffer mit den Schulsachen sehr schnell aufgeben. Danach haben wir uns gemütlich ins Terminal 2 an die großen Fenster gesetzt und auf alle gewartet, die uns verabschieden wollten. Unsere Eltern, meine Schwester mit Kindern, Freunde von den Kindern und uns, sogar Nils Patenonkel, der am Flughafen arbeitet, kam vorbei.

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Wir haben uns total gefreut, dass so viele da waren.

P1040699P1040702Am späten Nachmittag wurde dann klar, dass unser Flugzeug nach London Verspätung haben würde. Zwischendurch stürmte und hagelte es immer wieder und so starteten wir mit fast einer Stunde Verspätung. IMG-20150401-WA0010

Trotzdem hatten wir noch die Hoffnung unseren Anschlussflug nach Johannesburg zu bekommen. Kurz vor der Landung kam der Stewart zu uns und entschuldigte sich. Wir würden den Anschluss keinesfalls schaffen, aber er hätte schon alles für uns organisiert. Wir würden in London erwartet und so war es auch. Als wir mit den Kindern zum Schalter kamen, hatten wir schon ein Ticket für den nächsten Abend. Außerdem war schon die Übernachtung mit Vollpension im Holiday Inn Express für uns festgemacht und jeder bekam ein Nachtset mit T-Shirt, Zahnbürste etc. Das fanden die Kinder dann doch ganz cool. Müde wie alle waren, ging dann leider im Hotelbus eine Autositzerhöhung verloren. Aber Nadira kann zum Glück schon ganz gut ohne sitzen. Nach dem Abendessen war es fast Mitternacht. Die Mädchen hüpften in ihren viel zu großen T-Shirts noch ein bisschen auf den Betten rum und dann schliefen sie tief und fest.

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Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, fuhren wir erst zum Flughafen zurück, um alles zu klären. Denn in Port Elizabeth wartete ein Mietwagen auf uns und eigentlich wollten wir die Nacht schon in unserer Lodge sein. Dank freiem WiFi schrieb ich einige E-Mails und telefonierte mit Frauke von „Reiss Aus“. Denn von Johannesburg nach Port Elizabeth der Flug war nicht im Around the World Ticket, sondern separat dazu gebucht. Frauke gab uns ein paar Tipps und um 11 Uhr waren wir soweit London zu erkunden. Unser Handgepäck aufbewahren zu lassen, war uns zu teuer, so dass wir mit ca. 8kg schweren Rucksäcken in die Stadt aufbrachen. Viel Zeit hatten wir nicht und so entschieden wir uns nur sehr wenig anzugucken. In Paddington Station mussten wir natürlich die Spuren von Paddington Bär suchen.

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Anschließend ging es zum Piccadilly Circus und dann über Nelson`s Column zur Themse. Nils wollte gerne zum London Eye und London Dungeon.

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Unterwegs kamen wir noch an BigBen vorbei und sahen rote Telefonzellen und Doppeldeckerbusse. 20150402_14040320150402_130202Die Sachen aus dem Schulbuch in echt zu sehen fanden alle gut. Jeder fotografierte und staunte. Nach einem Hotdog für jeden ging es dann auch schon wieder zurück zum Flughafen. Der Nachtflug nach Johannesburg war mit einem großen Doppelstockflugzeug. Leider konnten wir nicht oben sitzen, aber immerhin hatten wir je 3 Sitze zusammen. Nach dem Abendessen versuchten wir zu schlafen, aber entweder schrien Babys (erstaunlich viele) oder Leuten war schlecht. Die Stewardessen hatten in der Nacht sehr viel zu tun, aber zum Glück nicht mit uns. Nadira und Tamina benutzten ihre Schlafmasken und schafften es doch noch bis morgens gegen 5.30 Uhr zu schlafen. Vorher guckten sie noch Paddington 😉

5 Kommentare

  1. Thomas Wohlwend sagt

    Hallo zäme 👋😉
    Das fängt ja gut an. Aber Ihr habt ja jetzt viiiieel Zeit. Ich wünsch Euch eine tolle Zeit in Port Elizabeth und freue mich schon auf den nächsten Bericht.
    Viele Grüsse aus Luzern,
    Thomas W.

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    • Thomas sagt

      Danke, ich wußte zwar, dass wir sehr flexibel sein müssen – aber, dass das so früh losgeht, hätte ich nicht gedacht 😉 In Kürze folgt mehr von uns. Internet ist hier, zumindest auf unseren Zwischenstationen, doch recht rar.

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