Alle unter in 365 Tagen um die Welt verschlagworteten Beiträge

Angekommen in Kapstadt

Von Wilderness aus sind wir recht früh aufgebrochen ins Landesinnere. Über Oudtshoorn ging unser Weg zu den Cango Caves. Die Straße schlängelte sich in Serpentinen durch die Berge und immer wieder gab es tolle Ausblicke und eine sehr abwechslungsreiche Landschaft zu bewundern. Über die Berge drüber, wurde es fast Savanne. Überall standen Strauße entlang der Straße. Nicht zum ersten Mal waren wir begeistert, dass keinem der Kinder in den Kurven schlecht wurde. Wir hatten vor der Reise irgendwo gelesen, dass es Akkupunktur Armbänder gegen Reiseübelkeit gibt, sogenannte Seabands. So richtig an die Wirksamkeit geglaubt, habe ich, ehrlich gesagt, nicht. Aber sowohl im Flugzeug, als auch im Auto, haben wir keine Probleme und das ist sehr untypisch bei uns. Normalerweise sind mindestens zwei unserer Kinder sehr empfindlich diesbezüglich. Also, eine klare Kaufempfehlung 😉 Durch Oudtshoorn sind wir nur durchgefahren, da wir in der Höhle eine Führung vorgebucht hatten. Das erwies sich als sinnvoll, denn es waren total viele Leute dort, obwohl es ein ganzes Stück ab der üblichen Routen liegt. Wir hatten noch zwanzig Minuten Zeit, die von …

Nils (11), über die ersten Tage unserer Reise

Ich fange am besten mit dem Flug nach London an, über den Mami euch ja schon berichtet hat. Wie sie ja schon schrieb, gab es leider ein paar Turbulenzen, wegen denen sich unser Flug sehr verspätete und wir in London den Anschlussflug nach Johannesburg verpassten. Das war zwar doof, aber eigentlich war ich schon ein wenig froh, dass wir nicht weiter fliegen mussten. Wir wurden dann in einem schönen Londoner Hotel einquartiert und bekamen am Morgen ein wundervolles englisches Frühstück. Dann ging es los und wir machten eine Tour durch London. Von der Garde der Queen, über den Big Ben, dem London Eye und Downing Street number ten, vorbei an der Bakerstreet und am Piccadilly Circus. Wir waren überall. Bei den Gebäuden vor denen die Gardesoldaten standen, liefen jedoch plötzlich ein paar Soldaten mit MPs herum und beobachten alles sehr aufmerksam. Auch die Soldaten in den Wachhäuschen waren plötzlich nicht mehr die weltbekannte Ruhe in Person. Wir haben bis heute nicht erfahren was da los war, doch wir gingen lieber und sahen bei der Paddington …

Jesco (13), über Strauße

13.4.15 Heute waren wir auf einer Straußenfarm und haben viel über Strauße gelernt. Wusstest du, dass… …Strauße die größten Laufvögel sind? …Strauße bis zu 3,10m groß werden können? …Strauße, im Gegensatz zu andern Vögeln, nur zwei Zehen haben? …ausgewachsene Strauße eine Mauer eintreten können (Kraft: 400kg pro cm²)? …Strauße mit ihrer Kralle einen Holzzaun durchschneiden können? …Strauße 80km/h schnell rennen können und das über eine halbe Stunde! Ein Gepard dafür 120km/h schnell ist, aber nur für 5 Minuten lang? …Strauße mit 40-50km/h in Paarungskämpfen gegen einander rennen (gegen ihre Brustplatten)? …Strauße bis zu 135kg schwer werden können? …die Strauße nur ca. 40kg auf ihrem Rücken tragen können. Deshalb sind Straußenritte, die hier oft angeboten werden, eigentlich Tierquälerei, weil dabei ihr Rückrat bricht und die Strauße zu Fleisch verarbeitet werden müssen? …Straußenleder sehr teuer und das zweitstärkste Leder der Welt ist (Känguruleder ist das stärkste Leder der Welt)? …Strauße ursprünglich aus dem südwestlichen Teil der Sahara kommen? …Strauße bis zu 60-70 Jahre alt werden können und ab 45 Jahren keine Eier mehr legen? …Straußenfleisch sehr begehrt …

Südafrika – die ersten Tage

Angekommen in Südafrika Nach einem Frühstück im Flugzeug, landeten wir pünktlich um 7 Uhr in Johannesburg. An der Immigration hielten die Mädchen stolz ihr Kuscheltiere samt Pässen hin. Nach einem kurzen Zögern, lächelte die zuständige Frau und stempelte auch dem Teddy und dem Schaf ein Visum in den Pass. Nun dürfen auch die Beiden legal 90 Tage in Südafrika bleiben. Danach wurde es ein bisschen stressig, denn die nicht wahrgenommenen Flüge vom Vortag umzubuchen gestaltete sich schwierig. Obwohl wir schon in London am Schalter waren, gelang es uns nur gegen eine recht hohe Gebühr für Mittags einen Flug zu bekommen. Langsam zeigte sich bei allen die Erschöpfung. Vor allem Nils, der sowieso noch nicht ganz gesund war, ging es zunehmend schlechter. Die Wartezeit verbrachte er halb schlafend auf einer Sitzbank. Endlich im letzten Flugzeug sitzend, kam dann aber doch auch Vorfreude auf. Nicht mehr lange und wir würden da sein. So dachten wir zumindest… Leider mussten wir in Port Elizabeth feststellen, dass Avis unseren Mietwagen jemanden anders gegeben hatte. Und das, obwohl er schon bezahlt …

„Es geht los“ und „Ein ungeplanter Tag in London“

Endlich war der Tag gekommen. Aber wir waren immer noch nicht mit allem fertig geworden. Nicht alles ist eingescannt und nicht alles hat in die Rucksäcke gepasst. Zum Glück ist Anna morgens vorbeigekommen und hat sich um die Kinder gekümmert, während Thomas noch die Autos abmelden war und ich die letzten Sachen fertig gemacht habe. Als das Flughafentaxi kam, war gerade alles bereit. In Frankfurt konnten wir unsere Rucksäcke und den Koffer mit den Schulsachen sehr schnell aufgeben. Danach haben wir uns gemütlich ins Terminal 2 an die großen Fenster gesetzt und auf alle gewartet, die uns verabschieden wollten. Unsere Eltern, meine Schwester mit Kindern, Freunde von den Kindern und uns, sogar Nils Patenonkel, der am Flughafen arbeitet, kam vorbei. Wir haben uns total gefreut, dass so viele da waren. Am späten Nachmittag wurde dann klar, dass unser Flugzeug nach London Verspätung haben würde. Zwischendurch stürmte und hagelte es immer wieder und so starteten wir mit fast einer Stunde Verspätung. Trotzdem hatten wir noch die Hoffnung unseren Anschlussflug nach Johannesburg zu bekommen. Kurz vor der …

Die Woche der „letzten Male“

Ja, nun ist auch diese Woche vorbeigeflogen, die Woche der „letzten Male“. Das letzte Mal Jazztanz, das letzte Mal Fußball, Turnen, Geige, Gitarre, …  Und heute, bei Nadira, das letzte Mal Grundschule! Für die Kinder und uns eine sehr anstrengende und aufregende Woche. So viele Gummibärchen habe ich noch nie in einer Woche gebraucht, aber überall sollte noch Abschied gefeiert werden. Letzte Woche waren wir alle beim Friseur, hoffentlich reicht das für eine Weile. Thomas und die Jungs müssen wahrscheinlich als Erste irgendwo Haare schneiden lassen. Eigentlich wollte ich dieses Wochenende alles fertig haben. So war der Plan. Aber natürlich kommt dann doch alles anders. Die letzten drei Wochen war ich dauernd beim Zahnarzt , bzw. Kieferchirurg, weil sich ein Nerv am Backenzahn entzündet hat. Nun, er ist immer noch im Mund und ich hoffe, dass er sich beruhigt und ich ihn nicht doch noch in Kapstadt ziehen lassen muss. Nils ist schon seit unserer Abschiedsfeier krank. Nach 2 Wochen Fieber haben wir dann durch Blutabnahme und Ultraschall das Ergebnis Pfeiffersches Drüsenfieber bekommen. So war …

Nur noch 19 Tage

Unglaublich… Erst schien es eine so lange Vorbereitungszeit zu sein, aber seit Weihnachten fliegt die Zeit an mir vorbei. Thomas hat bis eben noch gearbeitet. Jetzt ist er aus Luzern zurück und kann mir die letzten 2 Wochen hier helfen! Das ist auch dringend nötig… Irgendwie sind doch noch so viele Sachen zu tun. Wir brauchen noch die internationalen Führerscheine, die Autos müssen noch abgemeldet werden, Versicherungen stillgelegt werden,… Ach ja, packen müssen wir auch noch 😉  Unser Wohnzimmer und unser Wintergarten liegen voll mit Sachen. Wo das alles reinpassen soll ist mir noch schleierhaft… Vermutlich brauchen wir doch nochmal größere Rucksäcke? Bis auf die Schluckimpfungen gegen Cholera/ETEC haben wir alle Impfungen gut hinter uns gebracht. Frau Dr. Linke-Gross war ein echter Glücksfall für uns. Alles war immer vorbereitet für uns und wir brauchten nicht einmal warten, da wir immer schon vor der Öffnungszeit der Reisepraxis einen Termin bekamen. Die freien Nachmittage und Wochenenden werden alle genutzt, um uns noch bei dem ein oder anderen zu verabschieden und unsere tolle Landschaft im Odenwald nochmal richtig …

Vorbereitung zur Weltreise

Am 01.04.2015 starten wir unsere große Reise, einmal um die Welt. Da wird es nun langsam Zeit diesem Blog Leben einzuhauchen. Da dies unser erster Blog ist, wird sich mit der Zeit sicher einiges verändern und verbessern! Wir sind eine unternehmenslustige Familie. Durch Thomas Freiberuflichkeit sind wir es gewöhnt manchmal flexibel zu sein. Eigentlich wohnen wir in einem kleinen Ort im Odenwald und fühlen uns dort auch sehr wohl. Trotzdem haben wir gemeinsam auch schon ein Jahr in Bonn gewohnt und ein wunderschönes halbes Jahr in einer Blockhütte oberhalb des Sarner Sees in der Schweiz verbracht. Dort habe ich die Kinder selbst unterrichtet und wir alle haben es genossen so viel Zeit miteinander verbringen zu können. Eigentlich stand schon da fest, dass wir so eine Familien-Auszeit wiederholen müssen. Trotzdem hat es jetzt fast 2 Jahre gedauert, bis wir unsere Pläne konkretisiert hatten. Anfang 2014 kam der Gedanke an eine Weltreise auf. Nachdem alle Kinder zugestimmt haben, dauerte die Planung der Route fast 3 Monate. Welche Länder sollen unbedingt dabei sein, wo ist es wann geeignet, …